Band 027: Banditen im Palast-Hotel

Band 027: Banditen im Palast-Hotel
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Gebundenes Buch · 192 Seiten · 12.2 x 18.8 cm
cbj
Juli 2004
€ 7,50 [D] | € 7,80 [A] | CHF 13,90 (UVP)
978-3-570-15026-9
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Leseprobe

llustration von Seite 25.
llustration von Seite 25.

Es war der letzte Montag vor den Sommerferien, und man konnte nur staunen, dass die Klassen sich noch füllten. Körperlich zumindest waren Schüler und Schülerinnen anwesend. Geistig schwebten sie schon in den Wolken, im Jumbojet etwa, der sie an südliche Urlaubsziele bringen sollte. Die Vorschau auf superstarke Abenteuer flimmerte in den Köpfen wie der aufwendigste Film. Und die Flippis, die Affenfaulen also, träumten vom wochenlangen Rumhängen und Nichtstun.
Tarzan lehnte neben der Klassentür an der Flurwand und wartete auf seine Freunde. Nicht nur auf Gaby und Karl, die Externen (Fahrschüler), sondern auch auf Klößchen. Sein dicker Freund und Budenkamerad hatte nämlich den Sonntag bei seinen Eltern in der Stadt verbracht. Also war zu erwarten, dass das Trio gemeinsam antanzte.
Markus Meyer, Klassensprecher der benachbarten 9c, schlurfte heran. Er war müde wie immer und hing wie Himbeerpudding in seinem Ringel-T-Shirt.
"Erste Stunde fällt aus. Die Steißtrommler konferenzen. Guuuuut!" In sein Gähn-Maul hätte eine Kokosnuss gepasst. Dann kann ich mir noch einen Pennematz reinziehen."
Tarzan nickte. "Ist das amtlich?"
"Dass ich pofen will?"
"Dass die Stunde ausfällt, du Penner!"

Illustration von Seite 80.
Illustration von Seite 80.

"Klar! Der Direx hat's zum Schlitzohr gesagt. Hab's gehört. Gleich wird's über Lautsprecher durchgesabbelt.",
Aber das wartete Tarzan nicht ab. Er trabte zum Ausgang.
Im Hof kamen ihm Gaby, Karl und Klößchen entgegen. Mit ihnen kamen drei Dutzend Stadtschüler - alles, was der Schulbus rangebaggert hatte.