Folge 154: Das Geheimnis der Burgruine

Folge 154: Das Geheimnis der Burgruine
Medium:
Label:
Erscheinungstermin:
EAN:
MC / CD
EUROPA
4. Mai 2007
886970724548 (MC) / 828970724524 (CD)
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32%

Insgesamt sind 4 Rezensionen des TKKG-Site.de - Teams verfügbar. Die Durchschnittsbewertung beträgt 32%.

Rezensionenübersicht

Überdurchschnittlich lang und nicht spannend

Eine Rezension von Alexander

Zufällig entdeckt Tim ein 100 Jahre altes Dokument, das sich als Schatzkarte entpuppt. Die Schatzkarte führt TKKG zur Burgruine Rabenfels. Während der Schatzsuche bemerken TKKG, dass noch andere zwielichtige Gestalten nach dem Schatz suchen. Die TKKG-Bande gerät in tödliche Gefahr.

Das Hörspiel nach dem letzten Buch des 2007 verstorbenen Stefan Wolf „Das Geheimnis der Burgruine“ fängt ganz toll an: Die Folge beginnt nämlich mit einer echten Überraschung: Ohne Titelmusik geht es los mit einer Vorgeschichte. Der Hörer erfährt, was vor 100 Jahren geschah und wie der Schatz in die Burgruine kam. Das Ganze mit viel Dramatik. Dann erst folgt die Titelmusik. Relativ bald stellt sich jedoch Ernüchterung ein, denn diese Folge liefert nicht viel Neues und keine unvorhergesehenen Handlungsstränge. Lediglich, dass Tim plötzlich den Sprengmeister machen darf, ist überraschend. Auch schön, weil unerwartet und dadurch abwechslungsreich: Karl schlägt einem der Gangster hinterrücks eine Taschenlampe über den Kopf. Als weiteres Highlight war wohl auch der außergewöhnliche Banküberfall geplant. Dies ist jedoch misslungen, da lediglich davon erzählt wird.

Und nun zu den Sprechern: Neben der bekannten Hauptcast finden wir hier noch Patrick Bach als Beinhart von Geiserling, Marc Robinson als Waldemar Semrich und Thomas Schüler als Hugo Büttner. Die weiteren Nebenrollen sind Miniauftritte. Alle Sprecher liefern eine gute Arbeit ab. Lediglich der Miniauftritt des Polizisten war unbefriedigend. Mir hat seine Stimme nicht gefallen: Er wirkt auf mich nicht wie ein Polizist. Übrigens: In dieser Szene habe ich Wespe vermisst.

Das Cover ist ganz nett geworden. Es zeigt eine meiner Meinung nach absolut unglaubwürdige Szene aus der Hörspielhandlung: Tim als Sprengmeister. Allerdings macht das Cover neugierig auf das Hörspiel.

Die eingesetzte Musik ist dieses mal echt Klasse. Die gute Geräuschkulisse (speziell während der Szenen in der Burgruine) erzeugt eine befriedigende Atmosphäre.

Fazit
Das Hörspiel ist mit 64 Minuten überdurchschnittlich lang für TKKG-Verhältnisse. Leider ist der Fall nicht spannend und erinnert an die Folge „Kampf um das Zauberschwert Drachenauge“, die ähnlich ist. Auffällig ist, dass es in der zweiten Hälfte der TKKG-Ära mit Stefan Wolf (80 bis 155) prozentual deutlich mehr schlechte Folgen gibt, als in der ersten Hälfte. Hier reiht sich leider auch die „Burgruine“ ein: Eine Folge, die mir nicht gefallen hat.

Score
30%
Verfasst am: 14.12.2007