Folge 088: Kampf um das Zauberschwert „Drachenauge“

Folge 088: Kampf um das Zauberschwert „Drachenauge“
Medium:
Label:
Erscheinungstermin:
EAN:
MC / CD
EUROPA
28. Februar 1994
743211851527 (MC) / 743211851527 (CD)
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50%

Insgesamt sind 3 Rezensionen des TKKG-Site.de - Teams verfügbar. Die Durchschnittsbewertung beträgt 50%.

Rezensionenübersicht

Ein Schwert zum Abschalten

Eine Rezension von Sebastian

Den Klappentext kann man so stehen lassen. Er gibt einen guten Überblick über das, was in der Folge passiert und vorkommt. Was ein bisschen irritiert ist die Wortwahl „das magische Kreuzritterschwert“. Das Schwert ist weder magisch, noch kann es irgendetwas Besonderes. Es ist ein ganz normales Schwert mit einem faustgroßen roten Rubin im Griff. Vielleicht ist es geschichtlich oder historisch gesehen etwas Besonderes, aber nicht magisch wie z. B. Excalibur.

Es war nicht einfach, sich eine eigenständige Meinung über diese Folge zu bilden, da ich die ganze Zeit den Film im Hinterkopf hatte und ihn mit der Folge verglichen habe. Als ich es aber geschafft hatte, den Film auszublenden und außen vor zu lassen, war das Hörspiel wieder wirklich hörenswert. Es hat einen eigenen Flair und das liegt vielleicht sogar daran, dass gerade diese Folge der erste TKKG-Kinofilm war. Der gesamte Aufbau ist sehr geradlinig: Man hat keine Schwierigkeiten der Handlung zu folgen und kann diese Folge somit einfach genießen. Aber genug des Lobes, es gibt natürlich auch etwas Negatives: Tim – der Halbaffe auf einem Rennrad. Die Sprüche, die der Gute zum Besten gibt, sind mal wieder unter aller Kanone – flach und teilweise einfach überflüssig.

Die Sprecherleistungen reichen bei dieser Folge wie immer von „sehr gut“ bis hin zu „so was von unglaubwürdig“. Die TKK-Freunde und Kommissar Glockner können wieder überzeugen. Veronika Neugebauer zeigt einige Schwächen. Sie wirkt teilweise gelangweilt und nicht ganz bei der Sache. Ganz schlecht und bei weitem nicht Europa-Standard sind Ulrich Faulhaber, Karl Michael Mechtel, Lutz Büschken und Hansi Jochmann. Die vier können die ansonsten so hohe Qualität von Europa keineswegs halten und nicht überzeugen.

Musikalisch wird nichts Neues geboten. Die Musik fällt kaum auf, es wird das klassische Programm runter gerasselt, nichts Besonderes eben. Auch bei den Effekten sieht es so aus. Es sind gute Effekte, aber auch nicht mehr.

Den Abschluss dieser teilweise lieblosen Folge macht das Cover, das keineswegs zum Hörspiel passt. Die Szenen, wo zwei Leute das Schwert aus einer Vitrine klauen, gibt es nicht. Es wurde mal drüber gesprochen, aber es ist nicht vorgekommen.

Fazit
Alles in allem kann man die Folge hören, wenn man erwartet, was man von TKKG bei den neueren Folgen gewohnt ist. Es ist nichts Neues und auch keine fantastische Produktion, aber man kann sich die Folge anhören und dabei gut abschalten und entspannen.

Score
40%
Verfasst am: 07.03.2006