Story Der werte Peter Carsten hat nämlich endlich mal einen Tarzanfilm gesehen und möchte nicht mehr mit einem „halbfertigen Bodybuilder im Lendenschurz“ verglichen werden. Da passt es sehr gut, dass es ja noch den zweiten Vornamen Timotheus gibt, den man wunderbar mit „Tim“ abkürzen kann und TKKG können ihren Namen behalten. Klingt alles etwas konstruiert, aber der Name Tarzan durfte nicht mehr benutzt werden, weil er eintragen ist. Der Anfang ist es zwar etwas blöde, aber danach geht es schön los. Über die gesamte 1. Seite baut sich die Geschichte um Drogen und die „verlorene“ Tochter Nancy langsam auf. Es ist übrigens erst das zweite Mal, dass es bei TKKG um Drogen geht und somit wirkt das Thema hier noch nicht ausgelutscht. Auf der zweiten Seite geht es dann relativ flott und die Fäden laufen alle zusammen. Es gibt also einen typischen wolfschen Fall. Mehre verbrecherische Machenschaften haben etwas miteinander zu tun und die Vier von TKKG bringen eine ganze Reihe böser Buben hinter Gitter. Sprecher Neben den vier Hauptsprechern gibt es hier eine ganze Reihe „Gaststars“. Andreas von der Meden spricht den zwielichtigen Dietmar Uhl. Der Mann erledigt einfach beinahe jeden Job perfekt. Auch hier macht der keine Ausnahme. Ob supernervös, oder böse am Telefon, Meden trifft den richtigen Ton. Eine echte Bereicherung stellt Günter Pfitzmann dar, der Mr. Roswell P. Baker seine Stimme leiht. Leider war Pfitzmann nur selten in Hörspielen zu hören (u.a noch in Die drei ??? Folge 37 und Larry Brent Folge 12) und allein sein Auftritt macht das Hörspiel hörenswert. Die übrigen Sprecher (u. a. Renate Pichler und Claudia Schermutzki) haben nur recht kurze Auftritte bestätigen das positive Gesamtbild aber dennoch. Musik und Effekte Die Musik verleiht der Folge zusätzlichen Charme. Die Atmosphäre der Insel Rhodos wirkt sehr real und auch die Zwischenmusiken passen zur Urlaubsstimmung oder den gefährlichen Situationen in den sich die vier Freunde befinden. Besonders gelungen finde ich die Sounduntermalung, als die 4 das Rauschgift im Koffer finden. Abermals gilt: Neuauflage ohne Musikveränderung! Fazit Die Story ist TKKG-like, also größtenteils etwas unrealistisch, aber das gehört zu der Serie auch dazu. Ich habe mich von der CD prächtig unterhalten gefühlt, grade wegen der tollen Sprecher und den sehr passend Musikuntermalungen. Insgesamt zücke ich hierfür das Prädikat „top“. Sollte man auch als nicht TKKGler unbedingt mal gehört haben. |