Story Die Folge 34 zeichnet sich vor allem durch ihre Atmosphäre aus. Eine beklemmende Stimmung zieht sich durch die gesamten 38 Hörspielminuten. Die Spannung baut sich langsam und stetig auf und bleibt bis zur abschließenden Jagd auf den „Vampir“ erhalten. Als Ausgleich zu der recht harten Thematik (ein Geisteskranker hat Jugendliche verschleppt, um sie zu verspeisen) gibt es mal wieder einiges an flotten Sprüchen und reichlich Humor. Sprecher Die Sprecher sind hier ein besonderer Leckerbissen. Neben den nach wie vor hervorragend agierenden Titelhelden und Wolfgang Draeger als Kommissar Glockner steigern hier zwei Sprecher den Hörgenuss besonders: Karl Walter Diess und Ferdinand Dux. Diess spielt den zwielichtigen und skurrilen Nervenarzt Doktor Remplem und es klingt 100%ig realistisch. Dux leiht seine Stimme dem völlig trotteligen und vergesslichen Remplem-Anhängsel Igor. Witzigstes Zitat: Igor: „Ihr seid von der Gruppe Endhärte und habt in der Syphodisko gespielt. Du bist der Schlagzeuger. “ Darauf Tarzan „Ich bin der Gitarrist. “
Etwas irritierend bei der Sprecherauswahl ist, dass Edgar Bessen hier auftritt. Wenige Folgen später übernimmt Bessen die Rolle von Glockner und spricht diese selbst heute noch. Naja, das wusste man damals halt noch nicht. Musik und Effekte Die Zwischenmusiken, die hier verwendet werden, wurden auch viel in der Serie „Hallo Tom hier Locke“ verwendet. Synthy-Sounds versprühen das Flair der 80er – sehr passend gewählt. Bei dieser Neuauflage auf CD wurden keine Musiken ausgetauscht. Zu den Effekten braucht man nichts zu schreiben. Sehr gut, wie eigentlich immer. Fazit Insgesamt finde ich diese Folge wirklich top. Hier treffen sehr viele positive Aspekte zusammen. Die schön ansteigende Spannung, die dichte Atmosphäre, die fantastischen Sprecher und die gelungene Musikuntermalung. Sicherlich mag die Story um den Menschenfresser, der bei seiner Flucht Gitterstäbe verbiegt stellenweise unrealistisch sein, aber letzten Endes kommt es drauf an, wie gut ich mich von einem Hörspiel unterhalten gefühlt habe und das war bei der 34 wirklich sehr gut. |