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Band 026: Das Geiseldrama



Verfasst von Hauke am 03.06.2009, 20:53

Vorläufiger Klappentext:
Ein international gesuchter Gangster wird in der Stadt gefasst. Seine Komplicen reagieren auf ihre Weise: Am Wochenende besetzen sie das Internat, als die meisten Schüler nach Hause gefahren sind. Nur einige sind in der Schule - darunter Gaby, die eine erkrankte Lehrerin besucht, denn Lehrer und Erzieher wohnen im Internat. Die Gangster nehmen jeden als Geisel, den sie im Gebäude aufstöbern. Sie fordern die Freilassung ihres Anführers und freien Abzug - natürlich mit allen Geiseln. Da greifen Peter Carsten und die anderen TKKG-Freunde ein. Peter schleicht in das besetzte Internat, weil er Angst um seine Freundin Gaby hat. Dort erlebt er eine Riesen-Überraschung, als er erfährt, wer zu den Gangstern gehört...

Weitere Informationen zum TKKG-Buch findest du auf dieser Seite:
--> Das Geiseldrama
Hauke
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Verfasst von Hauke am 12.09.2010, 17:40

Wirklich beeindruckend dieses Buch. Man erfährt so viel mehr über TKKG und es kommt zum ersten richtigen Kuss zwischen Tarzan und Gaby.

Oskar wälzt sich in Pferdeäpfeln! - Ich liebe all die Anmerkungen von Rolf Kalmuczak, die einen Hundebesitzer zeigen, dass der Autor wirklich Ahnung von Hunden hat.

Zum Klappentext: Der stammt wohl - wie das Cover - noch aus einer Zeit, als das Buch noch nicht geschrieben war. Denn die Überraschung ist keine, das ist im Prinzip von Beginn an klar und klärt sich bereits im ersten Drittel des Buches...
Hauke
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Verfasst von Leser1981 am 07.11.2014, 00:24

Besonders bemerkenswert ist an diesem Buch, dass Stefan Wolf mit der ganzen Erzählung unmissverständlich auf die Terroristengruppe RAF (Rote Armee Fraktion) anspielt, und zwar vor allem durch einige Nachnamen der Terroristen.
Die typischen Aktionen der RAF wie Gefangenen-Freipressung finden sich außerdem in der Handlung wieder.

Für diejenigen, die von der RAF noch nichts wissen:
Das ist eine Terrororganisation, die sich um 1969 gebildet hat. Sie haben anfänglich durch (harmlosere) Aktionen wie Brandstiftung im Kaufhaus gegen den Kapitalismus protestieren wollen. Mit der Zahl der Straftaten, die von ihnen begangen wurden, stieg auch die Gewaltbereitschaft. In den 70er und 80er Jahren hat die RAF gezielt Menschen ermordet. 1998 haben sie sich aufgelöst, da sie ursprünglich das Ziel verfolgten, eine anarchistisch-kommunistische Revolution in Deutschland anzuzetteln, dies jedoch nicht erreichten. Den Höhepunkt des Terrors durch die RAF kann man um das Jahr 1977 verorten, als sie Martin Schleyer erschossen haben, ein Flugzeug entführen ließen (wobei der Pilot erschossen wurde), und 3 inhaftierte RAF-Mitglieder einen verabredeten Selbstmord begingen.
Dies mal als Hintergrundinfo zu diesem Buch.
Leser1981

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