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Band 023: Kampf der Spione



Verfasst von Hauke am 03.06.2009, 20:53

Vorläufiger Klappentext:
Eine junge Frau nimmt Tarzan als Anhalter mit - und schon ist er wieder mitten drin im tollsten Abenteuer. Zwei Männer wollen die Frau überfallen und ihr eine schwarze Aktentasche stehlen, aber Tarzan geht dazwischen. Einmal kann er den Raub verhindern, ein zweites Mal nicht. Tarzan weiß nicht, dass in der Tasche streng geheime Papiere stecken, und dass die freundliche Frau eine Spionin ist. Ein Rätsel auch, wer sich hinter den beiden Dieben verbirgt. Es geht um Spionage, und Tarzan ist auf dem besten Weg, sich in dem dichten Netz undurchsichtiger Agenten zu verstricken. Erst als Monika, Gabies Freundin, in den Fall verwickelt wird, sieht Tarzan klar - und die vier TKKG-Freunde haben eine harte Nuss zu knacken...

Weitere Informationen zum TKKG-Buch findest du auf dieser Seite:
--> Kampf der Spione
Hauke
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Verfasst von Jungfeld am 07.05.2011, 17:05

Mir hat das Buch auch sehr gut gefallen. Es ist wieder ein gutes Beispiel für ein TKKG-Abenteuer, wo die Hörspielbearbeitung weit hinter der Buchvorlage zurück bleibt. Beim Buch wird der "Kampf" zwischen den Spionen erst richtig deutlich.

Wirklich empfehlenswert!
Jungfeld

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Verfasst von Krabbentaucher am 28.04.2012, 19:36

Da dieser Band ein gewisses Zeitcolorit hat (Belagern einer Telefonzelle statt Mobiltelefon), habe ich mir Gedanken über das Auto der NATO-Spionin gemacht, da dieses als einzige näher beschrieben wird: Spinatgrüner Audi mit offensichtlich nur zwei Türen.
Ergebnis: Das Buch stammt aus dem Jahr 1982. In dieser Zeit wurden nur zwei zweitürige Auditypen produziert, nämlich die Basisversion des Audi 80 B2 und das auf diesem Fahrzeug basierende Coupé. Allerdings war in dieser Zeit spinatgrün längst aus der Mode. Diese Farbe war in den 70ern aktuell. Unterstellt, daß eine NATO-Sekretärin kein ganz altes Modell, aber auch kein ganz neues fuhr, könnte der Audi in der Geschichte etwa Baujahr 1975 sein. So richtig grün lackiert waren damals eigentlich nur die Audi 80 B1 vor dem Facelift, also mit dem eckigen Gesicht. Den gab es auch besonders häufig als Zweitürer, während zweitürige Audi 100 Randerscheinungen blieben und gedecktere Farben hatten.
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Verfasst von Taschenkrebs am 11.05.2012, 22:41

"Krabbentaucher" schrieb:

Da dieser Band ein gewisses Zeitcolorit hat (Belagern einer Telefonzelle statt Mobiltelefon), habe ich mir Gedanken über das Auto der NATO-Spionin gemacht, da dieses als einzige näher beschrieben wird: Spinatgrüner Audi mit offensichtlich nur zwei Türen.
Ergebnis: Das Buch stammt aus dem Jahr 1982. In dieser Zeit wurden nur zwei zweitürige Auditypen produziert, nämlich die Basisversion des Audi 80 B2 und das auf diesem Fahrzeug basierende Coupé. Allerdings war in dieser Zeit spinatgrün längst aus der Mode. Diese Farbe war in den 70ern aktuell. Unterstellt, daß eine NATO-Sekretärin kein ganz altes Modell, aber auch kein ganz neues fuhr, könnte der Audi in der Geschichte etwa Baujahr 1975 sein. So richtig grün lackiert waren damals eigentlich nur die Audi 80 B1 vor dem Facelift, also mit dem eckigen Gesicht. Den gab es auch besonders häufig als Zweitürer, während zweitürige Audi 100 Randerscheinungen blieben und gedecktere Farben hatten.

Wobei der dann bei der zeitgenössischen Blechqualität und Rostvorsorge auch schon etwas Rostbraun im Spinatgrün haben müsste.
Ich habe wiederum bei den im Hörspiel erwähnten Mercedes-Typen immer kombiniert: Strichacht, W 123 oder gar ein W 116. Dieses Motorengeräusch (man hört es auch gut bei der ???-Folge mit dem Tanzenden Teufel) klingt sehr satt nach sechs Pötten, ich würde also beim Daimler einen 280SE, bzw. 230.6 unterstellen, zumal Schwarz bei den dickeren Daimlern immer gut als Lackierung durchging.
Ziemlich sicher bin ich mir bei einer anderen Soundkonserve von Europa: Das Geräusch des zuschlagenden Kofferraums (nicht bei TKKG 23 zu hören) stammt wahrscheinlich von einer W123 Limousine.
Zurück zum Thema: die zweitürigen Audi 80 waren allesamt über die gesamte Bauzeit immer wunderschön! Frau Putz hat Geschmack!
Taschenkrebs

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Verfasst von Krabbentaucher am 12.05.2012, 00:23

"Taschenkrebs" schrieb:

Wobei der dann bei der zeitgenössischen Blechqualität und Rostvorsorge auch schon etwas Rostbraun im Spinatgrün haben müsste.


Es sei denn, die Dame hat den Aufpreis für die Dinol-Hohlraumkonservierung hingelegt.

Oder es handelt sich einfach um Schönheit, die von innen kommt (und sich noch nicht nach außen durchgefressen hat). Der "eckige" 80er mit dem Chromrand um den Grill wurde bis 1976 gebaut. Wenn Frau Putz einen der letzten gekauft hat, war er im Zeitpunkt der Geschichte (1982) erst 6 Jahre alt. So lange haben die Teile schon durchgehalten.

Hier übrigens eine schöne Liste der Audi-80-Farben (B1 und B2):

http://www.kaleu-koch.de/16466.html
Krabbentaucher

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Verfasst von Taschenkrebs am 12.05.2012, 15:08

Besitzt du etwa auch ein solches Schmuckstück der Young- und Oldtimerkultur? Die VAG-Youngtimer habe ich sehr gern gesehen, allerdings schreckt mich bei Audi immer die Ersatzteilsituation.
Damit das nicht ganz abseits gerät: Immerhin ist auf dem Titelbild der Nummer 18 ein Produkt der Volkswagen-Produktpalette abgebildet.
Ebenso fuhr Java-Jim einen VW Käfer. Ansonsten kam bei TKKG nicht so viel von VW/Audi vor. Stefan Wolf hatte es mit BMW und Benz.
Taschenkrebs

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Verfasst von Krabbentaucher am 13.05.2012, 02:24

Nein, ich besitze kein solches Schmuckstück. Meine Karre ist zwar alt (20 Jahre), aber kein Schmuckstück. Eher ein durchaus brauchbarer Volvo 460 (so häßlich, daß er fast wieder schön ist).

Und richtig. Stefan Wolf hatte es überwiegend mit BMW und Mercedes. Demgegenüber hatte es der Illustrator Reiner Stolte nahezu ausschließlich mit Kisten aus den 50ern oder frühen 60ern unter weitgehender Vermeidung einer Marken- oder Typenerkennbarkeit (Käfer ausgenommen).

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 13.05.2012 um 02:29.]
Krabbentaucher

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Verfasst von Taschenkrebs am 13.05.2012, 13:54

Volvo ist schon sehr geil. Für einen gepflegten 460 muss man sich nicht schämen (ich dachte immer, Juristen machen es nicht unter einem BMW Z8?)
Ja, Papa Stolte hat die Autos immer sehr schwülstig, so im barocken Ami-Stil, gezeichnet. Da konnte man immer schwer eine Marke zuordnen.
Taschenkrebs

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